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Rentenklau - darum geht es: Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 22.02.2010
Bis 2014 wird der Umwandlungssatz bei der beruflichen Vorsorge schrittweise von 7,2 Prozente auf 6,8 Prozent gesenkt. Damit soll die gestiegene Lebenserwartung aufgefangen werden. Die Parlamentsmehrheit hat nun darüber hinaus eine weitere Senkung der Renten um 6% bis 2015 beschlossen. Dies hätte gravierende Auswirkungen:
• Ein 36jähriger Mann, der heute 6'000 Franken verdient, würde nach der Pensionierung im Durchschnitt nochmals 51'600 Franken verlieren.
• Eine 50jährige Frau, die heute 5'800 Franken verdient, würde nach der Pensionierung 36'900 Franken verlieren.
• Eine 26jährige Frau, die heute 5'000 Franken verdient, würde gar 62'200 verlieren!
Der gesamte Rentenverlust beläuft sich also bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung auf mehreren Zehntausend Franken. Gewinner dieses Umverteilungsspiels wären alleine die Versicherungsgesellschaften und Aktionäre der Lebensversicherungen.
Die Lebensversicherer behaupten heute, sie könnten keine 4 Prozent Rendite mehr garantieren. Die Fakten: seit 1985 beträgt die Rendite im Schnitt deutlich über 6 Prozent! Statt exorbitanten Aktionärsgewinnen, unverhältnismässigen Verwaltungskosten und explodieren Verwaltungsratshonoraren verlangen wir sichere Renten: deshalb am 7. Dezember Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes bei der beruflichen Vorsorge!

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